Designhotel
Ein Designhotel auswählen, in dem ihr gern wohnt
So lest ihr Zimmerfotos, prüft Licht, Stauraum und Privatsphäre und entscheidet, wann Architektur selbst zum Reiseziel wird.
Einfach Kurzraus ·

Vom schönen Bild zum bewohnbaren Zimmer
Ein Foto wird von einem bestimmten Punkt aufgenommen. Euer Gepäck steht später vielleicht genau dort. Schaut deshalb gedanklich von der Tür zum Bett. Wo stellt ihr zwei Taschen ab? Kann einer aufstehen, ohne um den anderen herumzuklettern? Eine frei stehende Badewanne oder eine ganze Wand aus Glas können herrlich aussehen. Wenn ihr zu unterschiedlichen Zeiten aufsteht oder gerade mit einer Freundin reist, zählt aber auch, ob der Badbereich tatsächlich geschlossen werden kann.
Fangt bei der konkreten Zimmerkategorie an. Auf einer Übersichtsseite sind oft die schönsten Ecken mehrerer Räume versammelt. Bittet um ein Foto oder einen Grundriss der Kategorie, die für eure Reisedaten verfügbar ist. Bei Altbauten können sogar Zimmer derselben Kategorie unterschiedlich geschnitten sein. Nennt lieber den Wunsch „ein richtiger Tisch zum Schreiben“ als „ein besonders schönes Zimmer“. Der erste Wunsch lässt sich beantworten.
Welche Räume werdet ihr wirklich nutzen?
In einem Haus mit auffälliger Lobby möchtet ihr vielleicht einen Nachmittag dort verbringen. Ist der Raum auch als Aufenthaltsraum für Gäste gedacht, gibt es bequeme Stühle und ist er abends zugänglich? Ein einzelner Sessel am Empfang macht noch keinen Platz zum Lesen für zwei. Umgekehrt kann ein kleines Zimmer völlig ausreichen, wenn es im Haus genau den Gemeinschaftsraum gibt, den ihr gern nutzt.
Achtet auf Beleuchtung und Verdunkelung. Ein offener, heller Raum hat am Nachmittag einen anderen Charakter als morgens bei tief stehender Sonne. Wichtiger als die Anzahl der Leuchten ist, ob ihr eine einzeln neben dem Bett nutzen könnt. Fragt, wo das konkrete Zimmer liegt, wenn Lärm von Straße, Innenhof oder Bar eure Wahl beeinflusst.
Das Haus als Teil eines Stadtspaziergangs
Plant am Anreisetag zuerst ein wenig Zeit im Gebäude ein. Sucht euch ein Detail, das euch interessiert: eine Treppe, die Materialwahl an der Fassade, eine ungewöhnliche Tür zwischen zwei Räumen. Beim späteren Spaziergang durchs Viertel schaut ihr, was an den Nachbarhäusern ähnlich oder anders gelöst ist. So wird aus dem Hotel mehr als ein Platz zum Schlafen. Und ihr könnt am Sonntag recht genau sagen, welches Detail im Alltag wirklich gut funktioniert hat.
Eure Reise vorbereiten
Rechnet mit euren eigenen Beträgen und behaltet die nächsten Schritte im Blick.
Was plant ihr für die Reise ein?
Gebt eure eigenen Beträge ein. Tragt 0 ein, wenn keine Kosten anfallen. Die Unterkunft gilt für alle zusammen, das Essen pro Person und Tag. Wir rechnen die Reisetage als Nächte + 1: 2 Nächte ergeben 3 Tage.
Eure Rechnung dient der Planung. Sie ist kein Angebot und prüft keine Preise oder Verfügbarkeiten. Rechnet enthaltene Leistungen nur einmal ein.
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