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Feiertage

Ein Feiertag mehr: Lohnt sich die dritte Nacht?

Vergleicht zwei mögliche Abreisen und rechnet in ganzen Vormittagen. So findet ihr heraus, was ein zusätzlicher freier Tag eurer Reise wirklich bringt.

Einfach Kurzraus ·

Zugsitz mit Reisetasche vor einem Fenster mit Blick auf einen See
KI-generiertes Symbolbild

Zuerst den freien Tag einkreisen

Legt eure beiden Kalender nebeneinander. Ein roter Tag im Kalender einer Person bedeutet noch lange kein freies Familienwochenende. Klärt für jede Person den letzten verpflichtenden Termin vor der Reise und den ersten danach. Fragt auch nach dem Brückentag in Schule oder Betrieb. Tragt erst dann ein, an welchen Tagen ihr tatsächlich gemeinsam unterwegs sein könnt.

Nun kommt der zweite Kalender: Was möchtet ihr vor Ort tun? Eine Stadtreise kann trotz geschlossener Geschäfte gut funktionieren, wenn eure Lieblingsbeschäftigung ein Spaziergang ist. Wer wegen einer bestimmten Ausstellung fährt, braucht deren Besuchszeiten für genau dieses Datum. Prüft beides getrennt. Der Kalender am Wohnort sagt wenig über den Betrieb am Reiseziel aus.

Zwei Nächte gegen drei antreten lassen

Schreibt für beide Varianten auf, wann ihr die Tasche am Ziel abstellen könnt und wann ihr sie wieder aufnehmen müsst. Angenommen, ihr kommt am Donnerstag um acht am Abend an und fahrt Samstagmittag zurück. Zwei bezahlte Nächte ergeben dann einen ganzen Freitag und einen kurzen Samstagmorgen. Bleibt ihr bis Sonntag, gewinnt ihr vor allem den freien Samstagnachmittag. Fahrt ihr stattdessen schon Mittwochabend los, gewinnt ihr einen Donnerstagvormittag. Welches dieser Zeitfenster ist euch mehr wert?

Notiert neben jeder Variante den vollständigen Übernachtungspreis und die Fahrtkosten. Teilt den Mehrpreis nicht einfach durch die Zahl der Stunden. Eine einzige zusätzliche Stunde kann viel wert sein, wenn ihr dadurch den Marktbesuch in Ruhe schafft. Ein gewonnener Vormittag hilft wenig, wenn ihr ihn ohnehin mit Packen und Umziehen verbringt.

Ein Ziel festhalten, zwei Dinge offenlassen

Reserviert den Besuch, um den sich die Reise dreht. Lasst bei den Mahlzeiten mindestens eine Entscheidung bis zur Ankunft offen, sofern es am Ziel ausreichend Auswahl gibt. In kleinen Orten ist es sinnvoll, für den Feiertagsabend eine konkrete Zusage oder eine brauchbare Einkaufsmöglichkeit zu haben. Legt euch die Telefonnummer der Unterkunft und die tatsächliche Ankunftszeit zurecht.

Beim Heimfahren gilt dieselbe Rechnung rückwärts. Wann wollt ihr wieder zu Hause sein? Welche Verbindung oder Fahrstrecke bringt euch dorthin? Wenn eine dritte Nacht nur einen sehr frühen Aufbruch bedeutet, kann eine kürzere Reise mit einem langen letzten Nachmittag besser zu euch passen.

Eure Reise vorbereiten

Rechnet mit euren eigenen Beträgen und behaltet die nächsten Schritte im Blick.

Was plant ihr für die Reise ein?

Gebt eure eigenen Beträge ein. Tragt 0 ein, wenn keine Kosten anfallen. Die Unterkunft gilt für alle zusammen, das Essen pro Person und Tag. Wir rechnen die Reisetage als Nächte + 1: 2 Nächte ergeben 3 Tage.

Eure Rechnung dient der Planung. Sie ist kein Angebot und prüft keine Preise oder Verfügbarkeiten. Rechnet enthaltene Leistungen nur einmal ein.

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